Langbiografie

Margarete (Grete) Gerok

Mütterschulung war nur noch beim NS-Mütterdienst möglich: Margarete (Grete) Gerok (1898-1982), Leiterin der Bräuteschule in Tübingen 1938-1944

Margarete Gerok wurde bisher in keinem Zusammenhang in der einschlägigen Literatur thematisiert. Ihr Name wurde in den häufigen Berichten in der Tübinger Chronik zwischen 1938 und 1944 über die Bräuteschule auf dem Österberg auch nur selten genannt. Doch wird bei der Leiterin einer SS-Reichsbräuteschule eine überzeugte, fanatische Nationalsozialistin erwartet. Neben der Frage, ob sie das tatsächlich war, ist auch die damalige gesellschaftliche Stellung der bürgerlich konservativen Frau1 , das Bildungsangebot für Mädchen ebenso wie die historische Entwicklung der Frauenberufe2 und der berufstätigen Frauen3 zu beachten. Oft schufen sich damals Frauen ihren Arbeitsplatz selbst, angetrieben vom Idealismus für die Sache wie auch von einem hohen Berufsethos sowie der Bereitschaft zu unbezahltem Engagement. Ein Beispiel dafür ist die Kindergärtnerin und Jugendleiterin Margarete Gerok aus Ludwigsburg.

Mit der Machtübernahme Hitlers 1933 sahen sich viele Berufstätige gezwungen, sich für oder gegen die NS-Ideologie zu entscheiden. Da Frauen vom NS-Staat mit Vorgaben konfrontiert wurden, wird ihr Handeln oft als sekundär bezeichnet. Jedoch konnte jede einzelne Frau selbst entscheiden, was sie akzeptierte und wie sie die Umsetzung gestaltete. Engagierte Akteurinnen dienten der NS-Sache und stabilisierten so die NS-Herrschaft. Weiterhin ist auch die Qualität der Selbstintegration, der "Selbstmobilisierung bzw. Selbstermächtigung"4 dieser Frauen zu berücksichtigen.

Informationen zur privaten Person Grete Gerok und Motive für ihre berufliche Karriere zur gut dotierten Bräuteschulleiterin bleiben letztlich spärlich. In den überlieferten Akten spricht nichts dafür, dass die Leiterin der SS-Reichsbräuteschule Grete Gerok, wie sie sich seit dieser Zeit nennt, eine aktive oder gar eine fanatische Parteigenossin wurde.

Margarete "Grete" Gerok kam am 7. Juni 1898 in Unterboihingen bei Nürtingen5 in einer mütterlicherseits sehr wohlhabenden und väterlicherseits sehr gebildeten Familie auf die Welt. Der Vater, Paul Martin Gerok, stammte aus der protestantischen Bildungsschicht, der in Württemberg bekannten Theologendynastie Gerok.6 Er studierte Medizin.7 Der kränkelnde Vater prägte von klein an die Tochter in ihrem sozialen und einfühlsamen Verhalten. Die Mutter kam aus der Textilfabrikantenfamilie Otto aus Unterboihingen, dem größten Arbeitgeber der Region.8 1904 wurde eine herrschaftlich ausgestattete Villa am Schlosspark9 in Ludwigsburg gebaut und darin eine Augenarztpraxis eingerichtet.

Margarete Gerok besuchte bis 1915 die Mädchenrealschule in Ludwigsburg.10 Danach arbeitete sie im Haushalt ihres bisherigen Schulleiters Seeger, wohnte aber weiterhin als Haustochter bei ihren Eltern. Seit etwa 1920 strebte sie als Grundlage einer standesgemäßen Selbstversorgung eine qualifizierte Berufsausbildung an. Bis 1922 ließ sie sich am elitären Pestalozzi-Fröbel-Haus11 in Berlin zur Kindergärtnerin ausbilden. 1924 legte sie in Frankfurt die Jugendleiterprüfung ab. Von der Stadt Ludwigsburg angestellt, leitete sie von 1925 bis 1936 den Fröbel-Kindergarten in der Wilhelmstraße 34. Dieser erste Fröbel-Kindergarten Ludwigsburgs sollte "Kindern aller Stände in noch nicht schulpflichtigem Alter […] nach Fröbelschen Grundsätzen anregen, beschäftigen und erziehen. Er sollte aber auch […] der gleichzeitig ins Leben gerufenen Frauenschulklasse der Mädchenrealschule […] als Übungsstätte dienen, an der die Frauenschülerinnen […] mit den Fröbelschen Erziehungsgrundsätzen vertraut werden sollten."12 So warb Studienrektor Seeger 1927 für den "von der Jugendleiterin Fräulein Margarete Gerok geführten Fröbel-Kindergarten". Eine einjährige Ausbildung zur Hauswirtschaftslehrerin führte sie 1930 nach Göttingen in den Bannkreis des Pädagogen Prof. Dr. Herman Nohl13 Als Kindergärtnerin und Jugendleiterin entwickelte Grete Gerok in enger Zusammenarbeit mit Luise Lampert14 ab Mitte der 1920er Jahre im Rahmen ihrer Kindergartenarbeit15 eigenständig Mütterabende. Die Stadt Ludwigsburg entlohnte sie mit "Brutto ca. 800 RM Jahresgehalt".16

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten griff 1933 sofort in ihr Berufsleben ein. Trotz ihrer Bereitschaft, Mitglied in NS-Organisationen zu werden – 1934 trat sie in die NS-Frauenschaft (NSF) ein – wurde ihr 1936 der von ihr selbst aufgebaute Fröbel-Kindergarten von der NS-Volkswohlfahrt (NSV) aus den Händen genommen. 1935 wurde sie Mitglied im NS-Lehrerbund (NSLB)17 und 1937 in der NSV. 1938 trat sie in die NSDAP in Ludwigsburg ein.18 Parteiämter oder ehrenamtliche Aufgaben übernahm sie keine.

Nach dem Besuch der Schulungen für Lehrkräfte beim Deutschen Mütterdienst e.V. leitete sie von 1936 bis 1938 hauptberuflich die NS-Mütterschule Ludwigsburg in der Abelstraße mit einem "Jahresgehalt von Brutto ca. 1500,-- RM", das sich an der Bräuteschule in Tübingen bis etwa 1944 "auf 3000,-- RM" erhöhte.19 Das war für eine Frau eine beachtliche Summe.20 Den Wechsel der Arbeitsstellen begründete Grete Gerok 1949 im Rückblick selbst: "Meine Arbeit im Mütterdienst im Deutschen Frauenwerk e. V. erfolgte in Fortsetzung meiner Tätigkeit (seit 1925) an der Mädchenrealschule Ludwigsburg (Frauenschulklasse) und im Kindergarten mit Mütterabenden, da nach 1934 Mütterschulung nur durch den Mütterdienst im Deutschen Frauenwerk möglich war."21

Im Zeitungsbericht über die Eröffnungsfeier der Bräuteschule in Tübingen am 30. Mai 1938 wurde neben der großen Zahl an Parteiprominenz ganz beiläufig von "den Lehrkräften Frl. Hauff und Frl. Gerok"22 geschrieben. Erst durch ein Schreiben von Oberbürgermeister Adolf Scheef zeigt sich Grete Geroks Leitungsfunktion: "Fräulein Gerok, Vorsteherin der Bräuteschule."23 Auf den Einladungsschreiben zu den Abschlussfeiern der stark nachgefragten Bräutekurse zeichnete sie verantwortlich mit "G. Gerok" und setzte dazu den Stempel der "NS Frauenschaft – Deutsches Frauenwerk, Gaustelle Württemberg und Hohenz[ollern], Bräuteschule Tübingen".24

Obwohl die Tübinger Bräuteschule noch im Herbst 1944 in der parteiamtlichen Frauenzeitschrift NS-Frauen-Warte beworben wurde 25 , schloss Anny Haindl, Gaufrauenschaftsleiterin des Gaus Württemberg-Hohenzollern, die Schule. Im Sommer 1944 hatte sie beschlossen, dass Frauen anstatt "hausfraulicher Arbeiten" das "Schießen lernen"26 sollten. Das Normannenhaus wurde an das Tübinger Lazarett weitergereicht. Grete Gerok verließ Tübingen im Sommer 1944 und übernahm die Leitung der Mütterschule in Saulgau27 bis Februar 1945 kommissarisch. Es folgte eine Beurlaubung für die Pflege des Vaters und ein Rückzug auf das mütterliche Anwesen in Wasserburg/Bayern, wohin die Eltern bereits 1938 ihren Wohnsitz verlegt hatten.

Grete Geroks hohe fachliche Qualität und jahrelange Praxis als damals schon examinierte Kindergärtnerin und geprüfte Jugendleiterin dürfte den Ausschlag dafür gegeben haben, dass sie als Leiterin der Tübinger Reichsbräuteschule in Frage kam. Wie von ihrer Mitarbeit erwartet wurde, erhöhten sich die Anmeldezahlen unter ihrer Leitung und eine Zulassung zum Besuch der Bräuteschule war auch in der Region äußerst begehrt. Eine Zeitzeugin erinnert sich noch an die "schönen Wanderungen im Schwarzwald" und die "gelebte Kameradschaft".28 Sie und weitere Zeitzeuginnen bringen zum Ausdruck, dass für sie oder ihre Verwandten der Besuch der Bräuteschule eine Aufwertung als Frau bedeutete.29

Doch die vom Reichsmütterdienst vorgegebenen Zielsetzungen konnte auch Grete Gerok nicht ignorieren. Die ersten Kursteilnehmerinnen, "29 Bräute der SS, der SA., von Fliegern, Wehrmachts- und Arbeitsdienstangehörigen, von HJ.- und Jungvolkführern, dazu zwei junge Frauen [...] aus dem ganzen großdeutschen Reich"30 , werden wie im Bund Deutscher Mädel (BDM) und Reichsarbeitsdienst der weiblichen Jugend (RADwJ) ein wasserfestes nationalsozialistisches Tagesprogramm erwartet haben. Auch die zahlreichen Feste der Bewegung gestaltete sie mit typischen NS-Akzenten aus. Ebenso hatte sie in die Rituale einer Namensfeier31 anstelle der Taufe und des Julfests anstatt Weihnachten einzuführen.

Zwar war Grete Gerok von wesentlichen ideologisch geprägten Entscheidungen und Aufgaben entbunden, denn für die Auswahl der Teilnehmerinnen war die Gauleitung in Stuttgart zuständig. Dort konnte sie auch Rednerinnen für politische Themen wie Rassenhygiene und Vererbung anfordern. In den Beurteilungen der Frauen nahm sie keinen Bezug auf Religions- oder Parteizugehörigkeit32 und schrieb diese nur nach Anforderung der Gauleitung.33

Hildegard Schymroch schrieb zu den Anfängen der NS-Mütterschulen: "Zum einen bleiben fast alle Leiterinnen trotz der teilweisen Ablehnung der neuen politischen Richtung im Amt, um die Existenz der Mütterschulen nicht zu gefährden und um die Politisierung abzuschwächen; zum anderen können auch politisch missliebige oder neutrale Leiterinnen nicht kurzfristig durch den 'Reichsmütterdienst' entlassen werden, da keine qualifizierten Nachfolgerinnen bereit stehen. Des Weiteren muss gesehen werden, dass das inhaltliche Programm der Mütterschule übernommen wurde, allerdings mit neuen Zielsetzungen."34 Der praktizierte Lehrstoff der Bräuteschule lässt sich nach so vielen Jahren jedoch nicht mehr detailliert verifizieren.

Als Person in einer leitenden Funktion des NS-Mütterdiensts traf Grete Gerok nach Kriegsende ein Arbeitsverbot mit einigen Jahren ohne Einkommen. Eine Internierung unter ihrem Namen ist nicht belegt. Die Entnazifizierung zog sich hin. Bereits im Herbst 1945 bat sie Freunde und Bekannte um schriftliche Entlastungsaussagen zu ihrem Verhalten in der NS-Zeit. Am 31. Januar 1949 gab sie den "Fragebogen des Gouvernement Militaire Allemagne" zurück. Zur "Chronologischen Aufzählung jeglicher Hauptanstellungen" seit 1931 musste sie separat aufgefordert werden. Ihre Angaben führten 1949 zu Ermittlungen mit dem Ergebnis, dass von Fräulein Gerok keine politische Tätigkeit im Sinne des Nationalsozialismus ausgeübt worden war: "Es ist deshalb auch in politischer Hinsicht nichts Nachteiliges über sie bekannt." Die Einstufung als "Mitläuferin" akzeptierte sie umgehend.35 Ihr Wunsch, wieder in der Erwachsenenarbeit tätig sein zu können, erfüllte sich. Sie übernahm die Leitung eines Müttergenesungsheims des Bayrischen Roten Kreuzes, das sich in einer Todesanzeige von seiner "langjährigen Mitarbeiterin" verabschiedete, "die als ein liebenswerter und guter Mensch in Erinnerung bleiben wird".36 Margarete Gerok starb am 6. Januar 1982 in Wasserburg bei Lindau.

Der Preis, mit dem Grete Gerok – für die gute finanzielle Absicherung wie auch die hohe gesellschaftliche Anerkennung und die Freude, im gelernten Beruf arbeiten zu können – belohnt wurde, war die finanzielle und politische Abhängigkeit vom NS-Staat sowie die Mitarbeit und Teilhabe an einem verbrecherischen System. Denn allein schon durch ihre hochqualifizierte Arbeit machte sie überzeugende Propaganda für die Ziele des NS-Staats. Denn dieser wurde mit der Institution Bräuteschule und seiner hervorragenden Leiterin identisch wahrgenommen und von den Teilnehmerinnen auch so verinnerlicht. Dadurch leistete Grete Gerok einen wesentlichen Beitrag zur psychologischen Absicherung des politischen Systems. Denn jede Kursteilnehmerin, die sie persönlich betreute und in eingehenden Beratungen mit ihren individuellen Problemen ernst nahm, erfuhr auf diese Weise durch den NS-Staat eine Aufwertung als Frau in ihrer Hausfrauen- und Mutterrolle. Indem sie als Bräuteschulleiterin die "vermeintliche" Fürsorge des Staates "real" an die Bräute weitergab, untermauerte sie die vom NS-Staat nur "vorgetäuschte Ehrlichkeit" seiner Frauenpropaganda. Denn ein Staat, der sich so der Probleme der Frauen annimmt, wie es noch niemals zuvor in der Geschichte geschah, schien in den Augen der Frauen ein guter Staat zu sein. Die qualifizierte Arbeit in den Schulen des Mütterdiensts bezweckte wachsendes Vertrauen der weiblichen Bevölkerung in die Redlichkeit dieses Staates. Sie half vorzugeben, dass die reale Reduzierung der Frauenbildung mit Höherwertigem kompensiert werde. Auch die praktischen Inhalte gewannen vor dem Hintergrund der Ideologie der Volksgemeinschaft und des Vierjahresplans eine starke politische Bedeutung.

Letztlich war Grete Gerok, indem sie ihre Mitarbeit nicht verweigerte, dank ihrer qualifizierten Ausbildung und ihrem Engagement eine Unterstützerin, durch ihre erfolgreiche Arbeit eine Stabilisiererin und wegen ihrer Karriere und guten Entlohnung eine Profiteurin des NS-Staats.

Einzelnachweise

Mehr
  1. Heinsohn 2010.
  2. Berufsarbeit bedeutete für Frauen Ehelosigkeit.
  3. Schlünzen 2009, S. 39. "Toleriert wurde Erwerbsarbeit und freiwillige Sozialarbeit von Frauen {in der Kaiserzeit und der Zeit der Weimarer Republik} nur innerhalb eng gefasster Grenzen." Die eigene Familienarbeit, die "in eine fremde Familie hinein verlängert wurde", galt "als angemessen und begründete das Konzept einer 'geistigen Mutterschaft'", die "nur als Ersatz für eine eigene Familie geduldet wurde."
  4. Kramer 2011, S. 32.
  5. Heute ein Stadtteil von Wendlingen.
  6. Verwandt mit Persönlichkeiten wie Karl von Gerok, Prälat und Dichter, nach dem Straßen, Heime und die Geroksruhe in Stuttgart benannt sind, und Martin Gerok, Stadtpfarrer in Stuttgart. Sein Vater war Stadtpfarrer in Schwäbisch Gmünd.
  7. HstAS: M 430/1 Bü. 820, Personalakten Paul Martin Gerok.
  8. Hergenröder 1994, S. 249–257.
  9. Hintere Schloßstraße 8, heute Mömpelgardstraße 8, Altenheim "Geroksheim".
  10. Das Abschlusszeugnis einer Mädchenrealschule berechtigte zu keiner weiterführenden Ausbildung.
  11. 1874 gegründet von Henriette Schrader-Breymann und Annette Schepel. Die Ausbildung umfasste Praxis und Theorie und alle Altersstufen der Kindheit. Diesterweg 1850, S. 127 ff.: "Das Leben des Kindes ist Spiel. {…} Das beste Spielzeug ist ein anderes Kind."
  12. Seeger 1927.
  13. Herman Nohl (1879-1960), ab 1920 als Professor für praktische Philosophie mit Berücksichtigung der Pädagogik an der Universität Göttingen.
  14. Gründete 1916 die Stuttgarter Mütterschule und leitet sie bis 1933. Oranisatorin des NS-Reichsmütterdiensts und ab 1934 Abteilungsleiterin – Mütterschulung in Württemberg-Hohenzollern. Schymroch 1989, S. 11-44; Kienzle 2017, S. 225-288.
  15. Lampert 1934a, Vorwort, keine Seitenangabe.
  16. StAS: Wü 13 T 2 Bü. 2439/038.
  17. BArch BDC: NSLB-Mitgliederkarten, Grete Gerok.
  18. BArch BDC: NSDAP Gaukartei, Margarete Gerok.
  19. StAS: Wü 13 T 2 Bü. 2439/038.
  20. Kramer 2011, S. 50: „Nur wenige dieser Posten waren bezahlt, die meisten Frauen engagieren sich also ehrenamtlich. {...} Die Geschäftsstellenleiterinnen auf Gau- und Kreisebene sowie die Lehrkräfte und Erzieherinnen im Reichsmütterdienst gehörten hingegen zu den 'Spitzenverdienerinnen' mit einem durchschnittlichen Gehalt von 200 bis 300 RM." Ebd., Fußnote 89: "Ein männlicher Kreisleiter erhielt monatlich etwa 500 RM, ein kaufmännischer Angestellter nur 150 RM."
  21. StAS: Wü 13 T 2 Bü. 2439/038, Staatskommissariat für die politische Säuberung. Im Original unterstrichen.
  22. "Die Bräuteschule in Tübingen eingeweiht", in: Tübinger Chronik vom 30.05.1938.
  23. SAT: A 150/1218, Einladungsschreiben OB Scheef vom 28.5.1938.
  24. Ebd., Einladungsschreiben Grete Gerok vom 7.2.1939
  25. NS-Frauen-Warte Nr. 10 (1944), S. 147.
  26. StAL: EL 903/5 Bü. 19; Leipner 1982, S. 1011.
  27. StAS: Wü 13 T 2 Bü. 2439/038, Anmeldekarte vom 25.9.1944.
  28. Aussage einer ehemaligen Teilnehmerin des Bräuteschulkurses.
  29. Informationen erfolgten über die Tochter mündlich und 2014 über Fragebogen.
  30. "Die Bräuteschule in Tübingen eingeweiht", in: Tübinger Chronik vom 30.05.1938.
  31. Weitzel 1940, S. 66-68.
  32. Beurteilungen waren nach jedem Schulungsbesuch üblich. "Ehe {die Teilnehmerin} wieder abreiste, verfasste ihre Schulungsleiterin eine Beurteilung ihrer Person hinsichtlich Kameradschaftsgeist, ideologischer Zuverlässigkeit, körperlicher Leistungsfähigkeit, Disziplin, rhetorischer Fähigkeiten und vor allem allgemeiner Führungsqualitäten." Koonz 1991, S. 219.
  33. StAL: Pl 911 Bü. 9, NSF.
  34. Schymroch 1989, S. 52f.
  35. StAS:, Wü 13, T 2 Bü. 2439/038.
  36. Lindauer Zeitung vom 8.1.1979.
  1. Bayrisches Rotes Kreuz, "Todesanzeige von Gretel Gerok", in: Lindauer Zeitung vom 08.01.1979.

  2. Diesterweg, Adolph, Fröbels Idee vom Kindergarten, Berlin 1850.

  3. Heinsohn, Kirsten, Konservative Parteien in Deutschland 1912 bis 1933. Demokratisierung und Partizipation in geschlechterhistorischer Perspektive, Düsseldorf 2010.

  4. Hergenröder, Gerhard, Wendlingen am Neckar. Die neue Zeit, Kirchheim unter Teck 1994.

  5. Kienzle, Paula, Frauen mit Profil und Tatkraft in Rottenburg im 20. Jahrhundert, Münster 2017.

  6. Koonz, Claudia, Mütter im Vaterland. Frauen im Dritten Reich, Freiburg 1991.

  7. Kramer, Nicole, Volksgenossinnen an der Heimatfront, Mobilisierung, Verhalten, Erinnerung, Göttingen 2011.

  8. Lampert, Luise, Mütterschulung, Stuttgart 1934a.

  9. Lampert, Luise, Richtlinien des Reichsmütterdienstes im Deutschen Frauenwerk zur Durchführung der Mütterschulung, Leipzig 1934b.

  10. Leipner, Kurt (Hg.), Chronik der Stadt Stuttgart 1933-1945, Stuttgart 1982.

  11. o.N. "Die Bräuteschule in Tübingen eingeweiht", in: Tübinger Chronik vom 30.05.1938.

  12. o.N., "Lehrgänge der Internatsschulen des Deutschen Frauenwerks, Mütterdienst," in: NS-Frauen-Warte: die einzige parteiamtliche Frauenzeitschrift Nr. 10 (1944), S. 147.

  13. Reinhardt, Beate, "100 Jahre Frauenarbeit in der 'Stadt der guten Strickwaren'", in:
    Garski-Hoffmann, Petra (Hg.), TAGEIN – TAGAUS: Mädchenbildung und Frauenarbeit in Nürtingen, Nürtingen 2009, S. 74f.

  14. Schlünzen, Anna, Frauenbilder und Rollenverhalten in der Mädchenbildung und Erziehung der HJ-Generation. Zwischen Tradition und Emanzipation. Studie am Beispiel ausgewählter biographischer Interviews, Hamburg 2009.

  15. Schymroch, Hildegard, Von der Mütterschule zur Familienbildungsstätte. Entstehung und Entwicklung in Deutschland, Freiburg 1989.

  16. Studiendirektor Seeger, "Fröbel-Kindergarten", in: Ludwigsburger Zeitung vom 01.09.1927.

  17. Weitzel, Fritz, Die Gestaltung der Feste im Jahres- und Lebenslauf in der SS-Familie, Düsseldorf 1940.

  1. Bundesarchiv (BArch): BDC (Berlin Document Center). NSDAP Gaukarteikarte Margarete Gerok.

  2. Bundesarchiv (BArch): BDC (Berlin Document Center). NSLB-Mitgliederkarte Grete Gerok.

  3. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HstAS): M 430/1 Bü. 820. Personalakten Paul Martin Gerok.

  4. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 903/5 (Spruchkammer der Interniertenlager: Verfahrensakten des Lagers 77, Ludwigsburg, Fromannkaserne) Bü. 19. Haindl, Anny aus Stuttgart S (Prokuristin).

  5. Staatsarchiv Sigmaringen (StAS): Wü 13 T 2 (Staatskommissariat für die politische Säuberung) Bü. 2439/038. Gerok, Grete aus Unterboihingen Kreis Nürtingen (Geburtsort); Lindau-Schachen Gemeinde Wasserburg; Tübingen.

  6. Stadtarchiv Saulgau (SAS): Einwohnermeldekartei.

  7. Stadtarchiv Tübingen (SAT): A 150/1218. Normannenhaus, Stauffenbergstraße 21.

  8. Stadtarchiv Tübingen (SAT): A 573. Einwohnermeldekartei.