Langbiografie

Franz Deyle

Einer der „ältesten Kämpfer“ Württembergs

Als fanatischer Nationalsozialist engagierte sich der gebürtige Lustnauer Franz Deyle bereits als Jugendlicher für die NS-Bewegung, wofür er als einer der „ältesten Kämpfer“ Württembergs geehrt wurde. Als Günstling des Gauleiters Wilhelm Murr verfolgte er zunächst eine Karriere bei der NS-Presse, wirkte bei der Gleichschaltung der „Tübinger Chronik“ mit und übernahm später die zwangsenteignete Branntweinfabrik Jacobi AG als Direktor. Franz Deyle war einflussreich und ausgezeichnet vernetzt und somit indirekt in der Lage Gewalt auszuüben, so trug er in mehreren nachgewiesenen Fällen direkt zur Verfolgung von Jüdinnen und Juden bei, indem er über den Partei- und Verwaltungsweg alles daransetzte, sie ihrer Lebensgrundlage zu berauben.

Ein NS-Aktivist der ersten Stunde

Gottlieb Franz Wilhelm Deyle wurde am 14. Mai 1903 in Lustnau bei Tübingen als Sohn eines Schneidermeisters in eine mittelständische evangelische Handwerkfamilie geboren. Er wuchs in Lustnau auf und schloss 1920 die Oberrealschule Tübingen mit der Mittleren Reife ab. Anschließend absolvierte er eine Berufslehre zum Verwaltungskandidaten beim Schultheißenamt Pfrondorf und strebte zunächst die Laufbahn des mittleren Verwaltungsbeamten an1 .

Noch während seiner Schulzeit in Tübingen wurde Deyle ein begeisterter Aktivist für den Nationalsozialismus. Er trat als Schüler als Zeitfreiwilliger einer Tübinger Studentenkompanie bei, die sich der paramilitärischen Ausbildung für den Ruhrkampf verschrieben hatte, allerdings vereitelte sein Schulleiter am Ende die Teilnahme.2 Wie auch sein späterer Gönner Wilhelm Murr fand Deyle in seiner sozialen Lage als (angehender) kleiner Angestellter zum Nationalsozialismus, da er von Abstiegsängsten aus der Mittelschicht und Perspektivlosigkeit geprägt war.3 In der rechtsextremen, völkischen-nationalistischen sozialpolitischen Ausrichtung der NSDAP mit ihrem „Pathos der Volksgemeinschaft“4 sah er eine Lösung für individuelle wie kollektive Nöte seiner Zeit.5 So trat er 1922 der NSDAP als SA-Mann unter der Mitgliedsnummer 29.518 bei.6

Nachdem er seine Lehre erfolgreich abgeschlossen hatte, wechselte Franz Deyle häufig die Stelle als Verwaltungsassistent bei verschiedenen Gemeindeverwaltungen in der Region. Zwischen 1923 und 1930 hatte er immer wieder für wenige Monate eine Stelle inne, ehe er diese wieder wechselte. So nahm er Anstellungen in Schussenried, Bavendorf, Stuttgart, Tübingen, Mittelstadt bei Urach, Großingershem, Böblingen7 und Lustnau an, ehe er 1930 einen Berufswechsel zum kaufmännischen Angestellten wagte. So war er 1930 zunächst beim Marmorwerk in Horb, dann beim Stuttgarter Verlag Bohnenberger beschäftigt.8

Deyle führte seinen holprigen beruflichen Werdegang zwischen 1923 bis 1930 auf Repressalien seitens seiner Arbeitgeber:innen auf sein Engagement als Nationalsozialist zurück.9 So verlor er angeblich aufgrund dessen mehrfach die Stelle und wurde arbeitslos.10 In die Zeit zwischen 1923 bis 1930 fiel auch seine aktivste Zeit als NS-Aktivist. So wirkte er bei der Gründung von Ortsgruppen und Propagandazeitungen mit, besuchte Reichsparteitage als Gaudelegierter und organisierte Propagandaveranstaltungen. Er setzte alles daran, die NSDAP in der breiten Bevölkerung bekannt und wählbar zu machen. Zudem setzte er persönliche finanzielle Mittel für die Bewegung ein, was er nach dem Krieg aber leugnete und relativierte.11

Tatsächlich war er am 9. November 1923 in Schussenried verhaftet worden, da er sich in München bei Adolf Hitlers Marsch auf die Feldherrenhalle, dem sog. „Hitler-Putsch“, beteiligen wollte, durch die Inhaftierung aber an der Abfahrt gehindert worden sei.12 Nach dem darauffolgenden Verbot der NSDAP blieb er als Mitglied Nr. 12.003 eingeschrieben13 und wurde Mitglied verschiedener illegaler völkischer Ersatzorganisationen14 , darunter in einer Organisation namens „Treuschaft Brückner“.15 Er stand wohl auch der Schwarzen Reichswehr nahe.16

Mit der Neugründung der NSDAP trat Franz Deyle am 21. April 1925 sofort wieder unter der Nummer 1.974 in die Partei ein. Diese Mitgliedsnummer gilt als niedrigste und somit älteste im gesamten Kreis Tübingen und zu den niedrigsten in Württemberg – worauf er sehr stolz war und was ihm als „Kämpfer der Ersten Stunde“ in einem Regime, das mit fanatischem Pathos die „Treue“ früher Parteimitglieder würdigte, viele Türen öffnen sollte. So geriet er in den exklusiven „Führungszirkel der Gauleitung“ um Wilhelm Murr17 , worauf im folgenden Abschnitt vertiefend eingegangen wird.

Deyle engagierte sich auf Wunsch der Gauleitung zudem ab 1926 in der Gründung von NSDAP-Ortgruppen, so etwa Metzingen/Urach und in Tübingen, wo er als Ortsgruppenleiter und als Kreisleiter Achalm/Reutlingen fungierte.18 1927 hielt er für ein halbes Jahr lang den vorläufig höchsten Rang des Zellenleiters inne.19 Allerdings scheiterte in diesem Jahr auch Deyles Versuch, im politisch links geprägten Arbeiterdorf Lustnau (seiner Heimatgemeinde) eine NSDAP-Ortsgruppe zu gründen, was erst Deyles „Parteigenossen“ Karl Schwab im Jahr 1930 gelang.20 Zudem wirkte Deyle bei der Gründung von NS-Presseorganen wie der Wochenzeitung „Kampfruf“ mit. In den Jahren 1926 und 1927 nahm er an den Reichsparteitagen Weimar und Nürnberg als Gaudelegierter teil.21

Sein größter parteipropagandistischer Coup gelang Deyle am 21. September 1926: Auf persönliche Einladung Deyles trat Joseph Göbbels als Redner der NSDAP-Ortsgruppe Tübingen auf einer Massenkundgebung im Uhlandsaal des Museums auf.22 Franz Deyle scheute weder Kosten noch Mühen die Veranstaltung zu bewerben, was die Ortsgruppe zunächst finanziell ruinierte. Deyle wurde später von der NS-Propagandapresse umso mehr für seinen risikofreudigen Einsatz gewürdigt.23

Franz Deyles Wirken bei der NS-Presse und Gleichschaltung der Tübinger Chronik

Nach den bereits beschriebenen mehrfach erfolglosen Versuchen, als Verwaltungsangestellter in verschiedenen Rathäusern der Provinz eine Karriere aufzubauen, beschloss Franz Deyle, sich ab 1930 auch beruflich ganz in den Dienst der NS-Bewegung zu stellen. Er wählte zunächst die NS-Presse als Betätigungsfeld, nachdem er bereits im Vorfeld zwischen 1927 bis 1929 gemeinsam mit Wilhelm Murr den Stuttgarter Verlag NS-Kurier AG mitaufgebaut hatte.24 Er nutze die verschiedenen Presseorgane, um die NS-Bewegung so bekannt wie möglich zu machen und im öffentlichen Diskurs zu etablieren, etwa indem er in anonymen Beiträgen in der Lokalpresse NS-Ideen strategisch immer wieder ins Gespräch brachte.25

Zwischen 1930 und 1938 fungierte Deyle als kaufmännischer Leiter bzw. stellvertretender Verlagsleiter bei der NS-Kurier AG und wirkte ab 1931 beim Aufbau des Gau-Presseorgans „Stuttgarter NS-Kurier“ mit.26 In den ersten Jahren war die finanzielle Situation des Verlags sehr prekär27 , Deyle hat vermutlich viel ehrenamtliches Engagement und eigene finanzielle Mittel für dessen Fortbestehen aufgewendet.

Das Jahr 1933 hielt für Franz Deyle einige private wie berufliche Höhepunkte bereit. Kurz nach der Machtübergabe an Adolf Hitler und die NSDAP, um deren Wahlerfolge Deyle nach wie vor mit großem Eifer bemüht war und sich zum NS mit Beitritten zur Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) und Deutschen Arbeitsfront (DAF) bekannte28 , heiratete er in Weil der Stadt seine erste Ehefrau Clara Mathilde Acher.29 1933 erhielt er zudem das Goldenes Parteiabzeichen als „Kämpfer der ersten Stunde“. Dazu erhielt er die vorangegangenen Dienstauszeichnungen in Bronze und Silber.30

Zudem bemühte sich Deyle intensiv um sein berufliches Fortkommen, indem er seine Parteikontakte um Fürsprachen bat – allen voran „Reichsstatthalter in Württemberg“ und NS-Gauleiter in Württemberg-Hohenzollern Wilhelm Murr31 , der mittlerweile einen Kreis von Protegés um sich geschart hatte. Als Gönner unterstützte er „alte Kämpfer“, indem er sie in der kleptokratischen Manier autoritärer Regime mit Ämtern und Posten versorgte – und ihnen später dabei half, sich zwangsenteignete Unternehmen jüdischer Inhaber:innen anzueignen.32

So fand Deyle 1933 zunächst beim Gaupresseamt in Calw eine Anstellung – was seinen aufstiegsorientierten Karriereambitionen allerdings nicht gerecht wurde.33 So bemühte er sich 1934 in mehreren Schreiben um den Posten der Tübinger Polizeidirektors.34 Die Entscheidungsträger der Partei lehnten dies aber ab und man stellte ihm eine Stelle als Ortsvorsteher in Aussicht35 , was Deyles Ambitionen aber ebenfalls nicht entsprach.36 Trotz akribisch aufgelisteter Parteiverdienste Deyles wurde Wilhelm Harster als Polizeichef angestellt und Deyle wurde darauf hingewiesen, eher für den Verwaltungsdienst geeignet zu sein.37 So bleib Deyle bei der NS-Presse und stieg 1935 zum stellvertretenden Gaupresseamtsleiter auf.38

Parallel zur Anstellung bei Gaupresseamt wirkte Franz Deyle in entscheidender Funktion bei der „Gleichschaltung“ der Lokalpresse mit.39 Zwischen 1933 und 1939 fungierte er als Herausgeber mehrerer NS-Zeitungen in Württemberg. So wirkte er bei der Übernahme und Neuausrichtung mehrerer Lokalzeitungen im Sinne des NS-Propaganda mit: Allen voran der „Tübinger Chronik“, des „Neuen Tübinger Tagblatts“, der „Tübinger Zeitung“, der „Württembergischen Landeszeitung“ und dem „Schwäbischen Tagblatt für Herrenberg, Horb und Reutlingen“.40

Die Übernahme der Tübinger Chronik durch die NS-Presse im Dezember 1933, einem der damaligen Tübinger Leitmedien, ist historisch gut dokumentiert.41 Der Verleger Alfred Weil (22. Januar 1862 – 24. März 1946) hatte gemeinsam mit Bruder Sigmund und Sohn Hermann Weil seit seiner Übernahme des Zeitungsverlages im Jahre 1903 mit der Tübinger Chronik über die Jahrzehnte ein angesehenes Medium etabliert, das durch einen liberalen, fortschritts- und demokratiefreundlichen Kurs gekennzeichnet war.42 Die jüdische Verlegerfamilie konnte die Produktionsstätte an der Uhlandstraße kontinuierlich ausbauen und setzte in der Produktion auf technische Innovationen.43

Alfred Weil waren antisemitische Angriffe gegen seine Person – insbesondere aus der Konkurrenzpresse – zeit seines Lebens bekannt.44 Als die NS-Bewegung in Tübingen im Laufe der 1920er und 1930er Jahre allerdings immer sichtbarer wurde, aggressiver auftrat und mit einem Parteibüro direkt gegenüber vom Tübinger Chronik-Gebäude einzog, nahmen auch die Übergriffe gegen ihn sowie seine Familie und Mitarbeiter:innen zu.45 Die von der Stuttgarter NS-Kurier AG übernommenen bzw. gegründeten Presseorgane hetzten regelmäßig gegen Alfred Weils Person und schürten antisemitische Ressentiments gegen die Tübinger Chronik.46 Zunächst ignorierte die Tübinger Chronik die NS-Aktivitäten auf lokaler Ebene, publizierte aber kontinuierlich Artikel, in denen die antisemitische und völkische Ideologie des NS kritisch analysierte.47

Im Jahre 1930 verkaufte Alfred Weil schließlich die Tübinger Chronik an den Ulmer Höhn Verlag und emigrierte in die Schweiz – was er damit begründete, dass er die antisemitischen Angriffe aus Bürgerschaft und Presse nicht mehr ertragen wollte.48 Sein Sohn Hermann Weil fungierte zwar weiterhin als Geschäftsführer, wurde aber im Dezember 1933 mit dem Kauf der Tübinger Chronik durch die der Stuttgarter NS-Kurier AG abgesetzt – als neuer Verlagsleiter wurde Franz Deyle installiert.49 Dem waren weitere Repressalien gegen das Zeitungsunternehmen vorausgegangen, so war die Zeitung im Sommer 1933 kurzzeitig unter einem kruden Vorwand verboten worden und bekam anschließend den Status als Amtsblatt aberkannt.50

Ab 1935 schien Deyles Karriere in Partei und parteinahen Organen wie der SA zu stagnieren, er bekleidete keine neuen Ämter und stieg danach auch in der Hierarchie nicht weiter auf. Er war auch bei diesem Karrierezweig ruhelos und es fiel ihm schwer, einen festen Posten zu halten. Schließlich schied er 1938 nach persönlichen Konflikten mit dem Verlagsleiter des NS-Kurier-Verlags, Alfred Gutbrod51 , aus dem Verlag mit einer Abfindung aus und wollte sich selbständig machen.52

Zwangsverkauf der Weinbrennerei Jacobi AG

Die Zwangsenteignung und -übernahme von Betrieben jüdischer Unternehmer:innen wie der Weinbrennerei Jacobi AG in Stuttgart – fällt in den regionalen wie überregionalen Kontext der NS-Ausplünderungspolitik der geplanten wirtschaftlichen Vernichtung der jüdischen Bevölkerung.53 Bei der sog. Arisierung wurde die ursprünglich jüdischen Firmeninhaber:innen zum übereilten Verkauf unter Wert genötigt oder sie wurden im Rahmen ihrer Verfolgung zwangsenteignet. Anschließend übernahmen Personen „arischer Abstammung“ diese Unternehmen – meist handelte es sich um parteitreue NS-Akteure.54

Bereits vor 1935 arbeitete in Württemberg-Hohenzollern ein komplexes Netzwerk parteipolitischer, staatlicher, wirtschaftlicher und privater Akteure und Institutionen zusammen an der „Arisierung“ profitabler Unternehmen.55 Die menschenverachtende antisemitische Staatsideologie des NS radikalisierte sich zunehmend über eine restriktive Gesetzgebung, Gewalt und Verfolgung gegen Jüdinnen und Juden, was schließlich die Verbrechen der Shoah möglich machte. Die wirtschaftliche Vernichtung der jüdischen Bevölkerung war ein entscheidender Aspekt in der gesamtheitlichen Vernichtungspraxis und die beteiligten Akteure tragen eine erhebliche Mitverantwortung.56

Eine zentrale Rolle bei der Aneignung zwangsenteigneter Unternehmen in der Region spielte das Günstlings-Kollektiv um Wilhelm Murr, das sich mit der 1933 gegründeten Gauwirtschaftsberatung bei der Enteignung von Betrieben beraten ließ. Sie hatten es besonders auf lukrative Fabriken abgesehen.57 Ab 1936 nahm gar eine „Vermittlungszentrale“ den Betrieb auf, die Interessent:innen dabei half, enteignete Unternehmen zu übernehmen.58 Schon ab 1935 fertigte die „Schwäbische Treuhand-Aktiengesellschaft“ (Schitag) Bilanzen zu möglichen Unternehmen an und bereitete die Kaufverträge vor.59 Frühe NS-Aktivist:innen und NS-Funktionär:innen wurden bei der Vermittlung der Unternehmen bevorzugt, und durch Kompliz:innen bei der Württembergischen Landessparkasse mit günstigen Kredite unterstützt.60

Franz Deyle übernahm als Nutznießer dieses Netzwerks am 3. Oktober 1939 die Weinbrennerei Jacobi AG durch einen Kauf zu einem Preis vom 680.000 RM. Die „Arisierung“ des Stuttgarter Unternehmens – es handelte sich um die die viertgrößte Weinbrennerei in Deutschland mit ca. 150 Mitarbeiter:innen – erfolgte auf massiven Druck des NS-Regimes.61 Die Brüder Hermann und Hugo Jacobi versuchten über längere Zeit, ihr Unternehmen durch Verkäufe an neutrale oder ausländische Interessent:innen zu retten und leisteten auf dem Rechtsweg Widerstand gegen ihre Verdrängung, Enteignung und Ausplünderung. Diese Pläne wurden jedoch von NS-Stellen zugunsten Deyles blockiert.62

Unter dem Druck von behördlichen Drohungen, Erpressungsversuchen, Verhaftungen und Auswanderungsbeschränkungen musste Hugo Jacobi seine Aktien weit unter Wert an Deyle verkaufen.63 Mit politischer Unterstützung und einem unverhältnismäßig großzügigen Sparkassenkredit erlangte Deyle schließlich die Aktienmehrheit und profitierte von der Zwangsenteignung.64 Deyle führte als Direktor den bisherigen Firmennamen zwar noch einige Zeit weiter, benannte diesen 1941 aber in „Weinbrennerei G.F. Deyle AG“ um. Die Stimmung in der Belegschaft war nach Deyles Übernahme wohl angespannt und durch Konflikte gekennzeichnet. Die eidesstattlichen Erklärungen zu Deyles Spruchkammerverfahren zeichnen ein heterogenes Bild: einige ehemalige Angestellte klagten über die Bevorzugung einzelner aufgrund von Parteizugehörigkeit und Sympathie65 , während andere dem widersprachen.66

„Wir sind mit jeder Massnahme einverstanden, die Sie zur Beseitigung der Jüdin aus unserem Anwesen ergreifen“67 – Terror gegen Luise Schnurmann und deren Widerstand

Davon, dass auch Franz Deyle tief vom Antisemitismus der NS-Ideologie erfüllt war, zeugt die unmenschliche Behandlung von Luise Schnurmann68 in den Jahren 1939/1940. Die Rentnerin bewohnte im Jahre 1939 eine 5-Zimmerwohnung an der Hohenbergerstraße 7 in Hechingen.69 Im Rahmen des Besitzverhältnisses der Jacob-AG hielt sie dort ein lebenslanges Wohnrecht inne und lebte von Mieteinnahmen aus einer anderen Wohnung im Haus sowie einer monatlichen Rente aus dem Firmenvermögen von 50 RM.70

Franz Deyle setzte nach dem Zwangsverkauf der Jacobi AG mithilfe seiner Parteikontakte alles daran, Luise Schnurmann zu denunzieren, unter Druck zu setzen, das Wohnrecht, Rente sowie Mieteinnahmen streichen und sie am Ende aus ihrer Wohnung vertreiben zu lassen. Der Angriff auf ihre Person war wohl primär antisemitisch motiviert: In der vertraulichen Korrespondenz mit Kreisleiter Lüdemann etwa codifizierte Deyle die Verdrängung Schnurmanns mit dem entwürdigenden Euphemismus der „Altstadt-Sanierung“.71 Ferner bezeichnete er sie als „wertmindernde Belastung“, die es zu beseitigen gelte.72 Auch in der Korrespondenz mit Erich Dessauer, dem jüdischen Rechtsanwalt Luise Schnurmanns, schlug er stets einen feindseligen Ton an:

„Unter Bezugnahme auf Ihre beiden Schreiben vom 29. September und 2. Oktober 1939 haben wir Ihnen zunächst grundsätzlich mitzuteilen, dass wir uns irgendwelche Belehrungen von Juden verbitten und ablehnen. Ausserdem wollen Sie zur Kenntnis nehmen, dass es uns gerade in dem angezogenen Fall äusserst frivol erscheint, sich auf das Gesetz zu berufen, zumal es sich doch darum handelt, dass Juden aus dem Fleiss deutscher Volksgenossen ein müheloses Einkommen beziehen, was wir aus begreiflichen Gründen und auf Grund unserer weltanschaulichen Überzeugung grundsätzlich verwerfen.“73

Luise Schnurmann weigerte sich trotz massiver Bedrohungen, aus ihrem Heim auszuziehen und leistete gemeinsam mit Ihrem Anwalt erbitterten Widerstand74 , woraufhin Deyle mithilfe seiner Partei- und Polizeikontakte am 4. November 1939 durchsetzte, die Wohnung räumen zu lassen – in einem Schreiben wurde die Räumungsmeldung handschriftlich mit „durch die SA“75 ergänzt (siehe Abb. 1). Die nun wohnungslose Luise Schnurmann kam anschließend in den Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinde Hechingen unter.76 Luise Schnurmann verteidigte anschließend vergeblich ihr verbrieftes Wohnrecht: auf Deyles antisemitisch begründete und beharrlich vorgebrachte Bemühungen bei den Behörden, wurde es ihr am 20. Juni 1940 aberkannt.77

Abbildung 1: StAL: EL 902/20 Bü. 79087, Teil 2. Schreiben NSDAP-Kreisamtsleiter Simmendinger an Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG vom 02.11.1939.

Aber selbst nach ihrem unfreiwilligen Auszug ließ Deyle nicht von Luise Schnurmann ab, sondern erhob ungerechtfertigte rückwirkende Mietansprüche an sie für die Zeit, in der sie angeblich illegal in ihrer eigenen Wohnung gelebt hatte und bemühte sich in einer umfangreichen Korrespondenz darum, ihr auch 1940 noch so viel Geld wie möglich abzupressen.78 Auch wenn nicht nachweisbar ist, ob Deyle direkt mit den weiteren Ereignis in Verbindung steht, wurde Luise Schnurmann am 22. August 1942 mit dem Transport XIII/1, Zug Da 505 von Stuttgart ins Ghetto Theresienstadt deportiert und dort am 12. Oktober 1942 ermordet.79

Auch gegen Schnurmanns Rechtsbeistand Erich Hermann Dessauer hegte Deyle Ressentiments. In einem Schreiben beantragte er, dessen Zulassung zu entziehen zu lassen.80 Da der Rechtsanwalt aufgrund der antisemitischen Diskriminierung des NS-Regimes ausschließlich Jüdinnen und Juden vertreten durfte und zum „Consulenten“ degradiert wurde, wäre für ihn auch diese Möglichkeit weggefallen, seinen Beruf auszuüben und Menschen wie Luise Schnurmann zu unterstützen.81 Am 17. Juni 1943 wurde er gemeinsam mit seiner Frau Emma ins Ghetto Theresienstadt deportiert und von dort am 16. Oktober 1944 ins Lager Auschwitz, wo er anschließend ermordet wurde. Emma Dessauer (geb. Levi) überlebte die Shoah und kehrte nach Stuttgart zurück.82

Kriegsende, Internierung und Leben als „Belasteter“

Franz Deyle, der sich zwar gemäß eigener Aussage 1937 freiwillig zum Fronteinsatz gemeldet hatte83 , aufgrund einer Diabeteserkrankung aber ausgemustert worden sei84 , widmete sich in den fortschreitenden Kriegsjahren der Verwaltung der Weinbrennerei. Als Direktor erhielt er 1944 für die anhaltende Produktivität des Unternehmens ein Kriegsverdienstkreuz85 und wurde zum Gauwirtschaftsobmann der Spiritusindustrie in Stuttgart ernannt. Zuvor war er 1942 zum Bezirksgruppenleiter Südwest der Wirtschaftsgruppe Trinkbranntweinhersteller86 sowie 1943 zum Beisitzer des Gaugerichts Hohenzollern ernannt worden.87

Da die Produktionsstätten der Jacobi/Deyle AG wiederholt bombardiert wurden, mussten Produktion und Verwaltung immer wieder verlegt werden. Auch Franz Deyles Wohnhaus in Vaihingen bei Stuttgart wurde durch das Bombardement der Alliierten zerstört, worauf hin er mit seiner Familie ab Mitte 1943 Mitte in Renningen im Kreis Leonberg am Ihringer Hof88 bei Familie Bayha unterkam.89 Da es sich um eine Lagerstätte des Landesernährungsamts zur Versorgung von Volkssturm90 und NSDAP-Ortsgruppen handelte, lagerten bei Kriegsende dort neben Munitions- auch große Lebensmittelvorräte ein. Darunter waren auch Weinbrände und Zigaretten, was NS-Funktionär:innen und auch einzelnen Jacobi-Mitarbeiter:innen ein einträgliches Schwarzmarktgeschäft ermöglichte.91

Alois Löhle, der Betriebsleiter der Weinbrennerei, erhob mit einer Anzeige gegen Deyle nach Kriegsende schwere Vorwürfe: Demnach habe Deyle ihm befohlen, das Lebensmittellager in die Luft zu sprengen, damit es nicht „in Feindeshand“ fiele. Als dieser sich weigerte, habe Deyle ihm darauf die Todesstrafe angedroht, was aber aufgrund des baldigen Kriegsendes keine weiteren Konsequenzen hatte. Zudem soll Deyle sich kurz vor Einmarsch der Alliierten noch persönlich durch die illegale Aneignung von Wertgegenständen aus dem Jacobi-Firmenbesitz wie Schreibmaschinen, Teppichen, Fahrzeugen und einem wertvollen Kunstwerk bereichert haben.92

Deyle wurde am 6. Juli 1945 von den US-Militärbehörden verhaftet und bis zum 15. Mai 1948 fast durchgehend in wechselnden Internierungslagern und -krankenhäusern in Ludwigsburg, Kornwestheim und Karlsruhe interniert. Seine Diabeteserkrankung führte dazu, dass er die meiste Zeit im Krankenhaus behandelt wurde.93

Am 15. September 1948 wurde Franz Deyles erstes Spruchkammerurteil gefällt94 , das ihn zum „Belasteten“ erklärte. In der Anklageschrift war ursprünglich darauf plädiert worden, ihn zu den „Hauptschuldigen“ zu zählen.95 Als Sühnemaßnahmen wurden ihm 50 % seines Vermögens entzogen, fünf Jahren Berufsverbot erteilt und er wurde zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt.96 Er ging zwar im Oktober 1948 in Berufung und wollte sich zum „Mitläufer“ einstufen lassen97 , was durch ein zweites Spruchkammerurteil vom 25. Februar 1950 aber verworfen wurde.98 Ausschlaggebend für die Bestätigung des bestehenden Spruchs als „Belasteter“ waren neben den Akten zum Zwangsverkauf der Jacobi AG auch die Handakten zu Luise Schnurmann, die den Vorsitzenden in letzter Minute zugestellt worden waren.99

Am 5. Juni 1950 musste Deyle die verbleibenden zwei Monate und sieben Tage Arbeitslagerhaft in der ehemaligen Frommenkaserne Ludwigsburg antreten.100 Schließlich verzog er am 26. April 1955 nach Reutlingen, wo er seinen Ruhestand verbrachte101 und am 7. Juli 1971 verstarb. Er war in zweiter Ehe mit Hermine Luise Bayerdörfer verheiratet.102

Einzelnachweise

Mehr
  1. Stadtarchiv Tübingen (SAT): C 70/66 National-Liste des Franz Deyle vom 19.08.1929. ↩
  2. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HSTAS): E 140/ Bü 84. Schreiben Franz Deyle an Gauleiter Wilhelm Murr vom 16.11.1933, S. 1f. ↩
  3. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Antrag des Rechtsanwalts Hugo Fischer auf Einstufung Deyles als Mitläufer an die Spruchkammer Stuttgart vom 15.09.1948, S. 3f. ↩
  4. Scholtyseck, Joachim, »Der Mann aus dem Volk«. Wilhelm Murr, Gauleiter und Reichsstatthalter in Württemberg-Hohenzollern. In: Kißener, Michael (Hg.), Die Führer der Provinz. NS-Biographien aus Baden und Württemberg, Konstanz 1999, S. 477–502, S. 486. ↩
  5. Ebd., S. 480. ↩
  6. HSTAS: E 140/ Bü 84. Schreiben Franz Deyle an Gauleiter Wilhelm Murr vom 16.11.1933, S. 1. ↩
  7. SAT: C 70/66 National-Liste des Franz Deyle vom 19.08.1929. ↩
  8. StAL: EL EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 123. Erklärung Franz Deyles an die Spruchkammer Stuttgart vom 29.01.1948. ↩
  9. Berlin Document Center (BDC): R 9361-I/53834 Personenbezogene Unterlagen der NSDAP. Personalbogen Franz Deyle, S. 3. ↩
  10. HSTAS: E 140/ Bü 84. Schreiben Franz Deyle an Gauleiter Wilhelm Murr vom 16.11.1933, S. 1. ↩
  11. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 243. Urschrift des Spruchkammerurteils zu Franz Deyle vom 15.09.1948, S.1. ↩
  12. o.A. 1940, „Ehrenzeichenträger Pg. Deyle“, in: Stuttgarter NS-Kurier vom 21.11.1940, S. 6. ↩
  13. HSTAS: E 140/ Bü 84. Schreiben Franz Deyle an Gauleiter Wilhelm Murr vom 16.11.1933, S. 1. ↩
  14. Schönhagen, Benigna, Tübingen unterm Hakenkreuz. Eine Universitätsstadt in der Zeit des Nationalsozialismus, Stuttgart 1991, S. 71.; o.A., „10 Jahre Mitglied der Bewegung“, in: Tübinger Chronik vom 04.09.1935. ↩
  15. o.A. „Ehrenzeichenträger Pg. Deyle“, in: Stuttgarter NS-Kurier vom 21.11.1940, S. 6. ↩
  16. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Antrag des Rechtsanwalts Hugo Fischer auf Einstufung Deyles als Mitläufer an die Spruchkammer Stuttgart vom 15.09.1948, S. 1. ↩
  17. Ulmer, Martin, „Das Netzwerk der Akteure der NSDAP, der Bürokratie und den Wirtschaftsunternehmen bei der Ausschaltung jüdischer Fabrikanten“, in: Högerle, Heinz / Müller, Peter / Ulmer, Martin (Hg.), Ausgrenzung, Raub, Vernichtung. NS-Akteure und »Volksgemeinschaft« gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945. Stuttgart 2019a, S. 244. ↩
  18. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 243. Urschrift des Spruchkammerurteils zu Franz Deyle vom 15.09.1948, S. 1. ↩
  19. StAL: EL 904/2 Nr. 985, S. 2. Interniertenkarteikarte Franz Deyle. ↩
  20. o.A. „10 Jahre NSDAP-Ortsgruppe in Lustnau“, in: Tübinger Chronik vom 17.01.1942. ↩
  21. o.A., „10 Jahre Mitglied der Bewegung“, in: Tübinger Chronik vom 04.09.1935. ↩
  22. o.A. Kurzmeldung, in Tübinger Chronik vom 21.09.1926. ↩
  23. o.A., „10 Jahre Mitglied der Bewegung“, in: Tübinger Chronik vom 04.09.1935.; o.A., «10 Jahre NSDAP-Ortsgruppe in Lustnau», in: Tübinger Chronik vom 17.01.1942. ↩
  24. o.A. „Ehrenzeichenträger Pg. Deyle“, in: Stuttgarter NS-Kurier vom 21.11.1940, S. 6. ↩
  25. o.A., „10 Jahre Mitglied der Bewegung“, in: Tübinger Chronik vom 04.09.1935. ↩
  26. Ebd. ↩
  27. Scholtyseck 1999, S. 484. ↩
  28. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 243. Urschrift des Spruchkammerurteils zu Franz Deyle vom 15.09.1948, S. 1. ↩
  29. Stadtarchiv Weil der Stadt (SWdS): Eintrag ins Heiratsregister Franz Deyle und Klara Mathilde Acher 1933. ↩
  30. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 243. Urschrift des Spruchkammerurteils zu Franz Deyle vom 15.09.1948, S. 1. ↩
  31. HSTAS: E 140/ Bü 84. Schreiben Franz Deyle an Gauleiter Wilhelm Murr vom 16.11.1933, S. 1. ↩
  32. Ulmer 2019a, S. 221. ↩
  33. HSTAS: E 140/ Bü 84. Schreiben Kreisleiter Wurster an Staatsrat Waldmann vom 27.11.1933, S. 1f. ↩
  34. HSTAS: E 140/ Bü 84. Schreiben Franz Deyle an Staatsrat Waldmann vom 19.12.1933, S. 1. ↩
  35. HSTAS: E 140/ Bü 84. Schreiben Staatsrat Waldmann an Franz Deyle an vom 07.12.1933. ↩
  36. HSTAS: E 140/ Bü 84. Schreiben Franz Deyle an Staatsrat Waldmann vom 19.12.1933, S. 1. ↩
  37. Schönhagen 1991, S. 72.; HSTAS: E 140/ Bü 84. Schreiben Kreisleiter Wurster an Staatsrat Waldmann vom 27.11.1933, S. 1f. ↩
  38. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 20. Auskunft des Berlin Document Center im Spruchkammerverfahren Franz Deyles vom 15.10.1947, S. 1. ↩
  39. Schönhagen 1991, S. 71. ↩
  40. O.A. „Ehrenzeichenträger Pg. Deyle“, in: Stuttgarter NS-Kurier vom 21.11.1940, S. 6. ↩
  41. Lang, Hans-Joachim, Die „Tübinger Chronik“ in der Ära Albert Weil. In: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. (Hg.), Zerstörte Hoffnungen. Wege der Tübinger Juden. Stuttgart 1995, 154–172. ↩
  42. Ebd., S. 158. ↩
  43. Ebd., S. 156. ↩
  44. Ebd., S. 154. ↩
  45. Ebd., S. 167. ↩
  46. Ebd., S. 166. ↩
  47. Ebd., S. 164f. ↩
  48. Ebd., S. 167. ↩
  49. Ebd., S. 169. ↩
  50. Ebd., S. 168. ↩
  51. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 8. Stellungnahme Kurt Wolber in Franz Deyles Spruchkammerverfahren vom 25.10.1947, S. 1. ↩
  52. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 281. Protokoll zur öffentlichen Sitzung in der Berufungssache Franz Deyle vom 25.02.1950, S. 2. ↩
  53. Ulmer 2019a, S. 219–250. ↩
  54. Bajohr, Frank, „»Arisierung« als gesellschaftlicher Prozeß. Verhalten, Strategien und Handlungsspielräume jüdischer Eigentümer und »arischer« Erwerber“, in: Wojak, Irmtrud / Hayes, Peter (Hg.), »Arisierung« im Nationalsozialismus. Volksgemeinschaft, Raub und Gedächtnis, Frankfurt am Main 2000, S. 15–30. ↩
  55. Ulmer 2019a, S. 220 ff. ↩
  56. Ulmer, Martin, „Die Ausplünderung der Juden durch die regionalen Finanzbehörden“, in: Högerle, Heinz / Müller, Peter / Ulmer, Martin (Hg.), Ausgrenzung, Raub, Vernichtung. NS-Akteure und »Volksgemeinschaft« gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945. Stuttgart 2019b, S. 269–294, S. 269. ↩
  57. Ulmer 2019a, S. 225. ↩
  58. Ebd., S. 227f. ↩
  59. Ebd., S. 228. ↩
  60. Ebd., S. 235f. ↩
  61. Ebd., S. 245. ↩
  62. Ebd., S. 245f. ↩
  63. Ebd., S. 246. ↩
  64. Ebd., S. 249. ↩
  65. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 116. Klageschrift der Spruchkammer Vaihingen-Rohr im Verfahren Franz Deyles vom 20.01.1948. ↩
  66. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Antrag des Rechtsanwalts Hugo Fischer auf Einstufung Deyles als Mitläufer an die Spruchkammer Stuttgart vom 15.09.1948, S. 12. ↩
  67. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an die Kreisleitung der NSDAP vom 06.10.1939. ↩
  68. Née Löwenthal am 03.03.1874 in Hechingen, vgl. Alemannia Judaica 2020. ↩
  69. Heute lautet der Straßenname Synagogenstraße, vgl. Alemannia Judaica 2020. ↩
  70. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an Fritz Eißler vom 12.10.1939. ↩
  71. StAL: EL 902/20 Nr. 79087 Teil 1. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an Die Kreisleitung der NSDAP Balingen, Lüdemann 11.09.1939. ↩
  72. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an Fritz Eißler vom 12.10.1939. ↩
  73. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Abschrift des Schreibens Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an Erich Dessauer vom 06.10.1939. ↩
  74. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1. Schreiben Erich Dessauers an Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG vom 02.10.1939. ↩
  75. StAL: EL 902/20 Bü. 79087, Teil 2. Schreiben NSDAP-Kreisamtsleiter Simmendinger an Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG vom 02.11.1939. ↩
  76. StAL: EL 902/20 Bü. 79087. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an das Bürgermeisteramt Hechingen vom 12.10.1939. ↩
  77. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Schreiben Amtsgericht Hechingen an Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG; vom 20.06.1940. Geschäftsnummer 173/15. ↩
  78. StAL: EL 902/20 Bü. 79087, Teil 2. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an Fritz Eißler vom 19.07.1940. ↩
  79. Yad Vashem, Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, Eintrag Luise Schnurmann. https://collections.yadvashem.org/de/names/4775454. Letzter Zugriff: 11.05.2026. ↩
  80. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an das Gaurechtsamt Stuttgart vom 19.10.1939. ↩
  81. Göppinger, Horst, Juristen jüdischer Abstammung im ›Dritten Reich‹. Entrechtung und Verfolgung. München 1990. ↩
  82. Yad Vashem, Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, Eintrag Erich Dessauer, eingereicht von Hermann P. Levi. https://collections.yadvashem.org/de/names/14031931. Letzter Zugriff: 11.05.2026.; Arolsen Archives, Akte von DESSAUER, ERICH, geboren am 13.11.1888. https://collections.arolsen-archives.org/de/document/86093205. Letzter Zugriff: 11.05.2026. ↩
  83. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 66. Vernehmungsprotokoll Franz Deyle durch Stuttgarter Polizei vom 06.07.1945, S. 8. ↩
  84. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 73. Beglaubigte Abschrift des Ausmusterungsscheins von Franz Deyle vom 30.04.1941. ↩
  85. StAL: EL 902/4 Bü. 79087, 56. Gratulationsschreiben der Gefolgschaft der Weinbrennerei G.F. Deyle A.G. vom 18.02.1944 and Franz Deyle. ↩
  86. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 22. Auskunft des Berlin Document Center an die Spruchkammer Stuttgart vom 19.08.1947, S.1. ↩
  87. Berlin Document Center (BDC): R 9361-I/53834 Personenbezogene Unterlagen der NSDAP. Personalbogen Franz Deyle. Schreiben des Gaugerichtsleiters Rhode vom 12.04.1943. ↩
  88. Heute handelt es sich um eine agrarwissenschaftliche Versuchsstation der Universität Hohenheim, die Einrichtung war 1938 an den Reichsnährstand angegliedert worden. ↩
  89. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 38. Schreiben Richard Bayhas and das Ministerium für politische Befreiung Baden-Württemberg vom 18.01.1947. ↩
  90. Am 19. April 1945 wurde Deyle, an der Kleidung erkennbar zum Volkssturmmann gehörig, in Leonberg gesichtet. Vgl. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 63. Vernehmungsprotokoll Hermine Hamann der Polizei Stuttgart vom 19.06.1945, S. 2. ↩
  91. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 60-62. Brief Hermine Hamann an Schwab, den ehemaligen Direktor der Deyle AG vom Juni 1945, S. 5. ↩
  92. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 58. Anzeigeprotokoll der Stuttgarter Kriminalpolizei zu Alois Löhle vom 24.05.1945, S. 1. ↩
  93. StAL: EL 904/2 Bü. 985, S. 2. Interniertenkarteikarte Franz Deyle. ↩
  94. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 243. Urschrift des Spruchkammerurteils zu Franz Deyle vom 15.09.1948. ↩
  95. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 116. Klageschrift der Spruchkammer Vaihingen-Rohr im Verfahren Franz Deyles vom 20.01.1948. ↩
  96. Ebd. ↩
  97. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 250. Berufungsantrag Franz Deyle vom 08.10.1948, S. 1. ↩
  98. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 285-287. Spruch der Zentral-Berufungskammer Ludwigsburg gegen Franz Deyle vom 25.02.1950. ↩
  99. Ebd., S. 4. ↩
  100. StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 293. Ladungsschreiben an Franz Deyle vom 27.04.1950. ↩
  101. SAT: C 70/66 Schreiben eines Herrn Gessler an die Stadtverwaltung Tübingen vom 25.05.1964. ↩
  102. Stadtarchiv Reutlingen (SAR): Einwohnermeldeamtskartei. Eintrag Franz Wilhelm Gottlieb Deyle. ↩
  1. Alemannia Judaica, „Hechingen (Zollernalbkreis). Jüdische Geschichte/ Betsäle/ Synagogen“, Plochingen 30.06.2020, https://www.alemannia-judaica.de/hechingen_synagoge.htm (letzter Zugriff: 11.10.2026).

  2. Arolsen Archives, „Akte von DESSAUER, ERICH, geboren am 13.11.1888“, https://collections.arolsen-archives.org/de/document/86093205, (letzter Zugriff: 11.10.2026).

  3. Bajohr, Frank, „»Arisierung« als gesellschaftlicher Prozeß. Verhalten, Strategien und Handlungsspielräume jüdischer Eigentümer und »arischer« Erwerber“, in: Wojak, Irmtrud / Hayes, Peter (Hg.), »Arisierung« im Nationalsozialismus. Volksgemeinschaft, Raub und Gedächtnis, Frankfurt am Main 2000, S. 15–30.

  4. Göppinger, Horst, Juristen jüdischer Abstammung im ›Dritten Reich‹. Entrechtung und Verfolgung, München 1990.

  5. Lang, Hans-Joachim, Die „Tübinger Chronik“ in der Ära Albert Weil, in: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. (Hg.), Zerstörte Hoffnungen. Wege der Tübinger Juden, Stuttgart 1995, 154–172.

  6. o.A. ,,Kurzmeldung, in: Tübinger Chronik vom 21.09.1926.

  7. o.A. „Ein Jahr NS-Presse in Tübingen“, in: Tübinger Chronik vom 01.05.1934 (Sonderbeilage).

  8. o.A., „10 Jahre Mitglied der Bewegung“, in: Tübinger Chronik vom 04.09.1935.

  9. o.A., „10 Jahre NSDAP-Ortsgruppe in Lustnau“, in: Tübinger Chronik vom 17.01.1942.

  10. o.A., „Ehrenzeichenträger Pg. Deyle“, in: Stuttgarter NS-Kurier vom 21.11.1940, S. 6.

  11. Scholtyseck, Joachim, „»Der Mann aus dem Volk«. Wilhelm Murr, Gauleiter und Reichsstatthalter in Württemberg-Hohenzollern“, in: Kißener, Michael (Hg.), Die Führer der Provinz. NS-Biographien aus Baden und Württemberg, Konstanz 1999, S. 477–502.

  12. Schönhagen, Benigna, Tübingen unterm Hakenkreuz. Eine Universitätsstadt in der Zeit des Nationalsozialismus, Stuttgart 1991.

  13. Ulmer, Martin, „Das Netzwerk der Akteure der NSDAP, der Bürokratie und den Wirtschaftsunternehmen bei der Ausschaltung jüdischer Fabrikanten“, in: Högerle, Heinz / Müller, Peter / Ulmer, Martin (Hg.), Ausgrenzung, Raub, Vernichtung. NS-Akteure und »Volksgemeinschaft« gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945, Stuttgart 2019a, S. 219–250.

  14. Ulmer, Martin, „Die Ausplünderung der Juden durch die regionalen Finanzbehörden“, in: Högerle, Heinz / Müller, Peter / Ulmer, Martin (Hg.), Ausgrenzung, Raub, Vernichtung. NS-Akteure und »Volksgemeinschaft« gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945, Stuttgart 2019b, S. 269–294.

  15. Yad Vashem, Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, Eintrag Erich Dessauer, eingereicht von Hermann P. Levi. https://collections.yadvashem.org/de/names/14031931, (letzter Zugriff: 11.10.2026).

  16. Yad Vashem, Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, Eintrag Luise Schnurmann, https://collections.yadvashem.org/de/names/4775454, (letzter Zugriff: 11.10.2026).

  1. Berlin Document Center (BDC): R 9361-I/53834 Personenbezogene Unterlagen der NSDAP. Personalbogen Franz Deyle.

  2. Berlin Document Center (BDC): R 9361-I/53834 Personenbezogene Unterlagen der NSDAP. Personalbogen Franz Deyle. Schreiben des Gaugerichtsleiters Rhode vom 12.04.1943.

  3. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HSTAS): E 140/ Bü 84. Schreiben Franz Deyle an Gauleiter Wilhelm Murr vom 16.11.1933.

  4. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HSTAS): E 140/ Bü 84. Schreiben Franz Deyle an Staatsrat Waldmann vom 19.12.1933, S. 1.

  5. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HSTAS): E 140/ Bü 84. Schreiben Kreisleiter Wurster an Staatsrat Waldmann vom 27.11.1933.

  6. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HSTAS): E 140/ Bü 84. Schreiben Staatsrat Waldmann an Franz Deyle an vom 07.12.1933.

  7. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/4 Bü. 79087, Teil 1, 56. Gratulationsschreiben der Gefolgschaft der Weinbrennerei G.F. Deyle A.G. vom 18.02.1944 and Franz Deyle.

  8. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 58. Anzeigeprotokoll der Stuttgarter Kriminalpolizei zu Alois Löhle vom 24.05.1945, S. 1.

  9. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 60-62. Brief Hermine Hamann an Schwab, den ehemaligen Direktor der Deyle AG vom Juni 1945, S. 5.

  10. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 63. Vernehmungsprotokoll Hermine Hamann der Polizei Stuttgart vom 19.06.1945, S. 2.

  11. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 66. Vernehmungsprotokoll Franz Deyle durch Stuttgarter Polizei vom 06.07.1945.

  12. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 73. Beglaubigte Abschrift des Ausmusterungsscheins von Franz Deyle vom 30.04.1941.

  13. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 250. Berufungsantrag Franz Deyle vom 08.10.1948, S. 1.

  14. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 281. Protokoll zur öffentlichen Sitzung in der Berufungssache Franz Deyle vom 25.02.1950.

  15. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 293. Ladungsschreiben an Franz Deyle vom 27.04.1950.

  16. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1. Schreiben Erich Dessauers an Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG vom 02.10.1939.

  17. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an Die Kreisleitung der NSDAP Balingen, Lüdemann 11.09.1939.

  18. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an die Kreisleitung der NSDAP vom 06.10.1939.

  19. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an Fritz Eißler vom 12.10.1939.

  20. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 8. Stellungnahme Kurt Wolber in Franz Deyles Spruchkammerverfahren vom 25.10.1947.

  21. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 20. Auskunft des Berlin Document Center im Spruchkammerverfahren Franz Deyles vom 15.10.1947.

  22. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 22. Auskunft des Berlin Document Center an die Spruchkammer Stuttgart vom 19.08.1947.

  23. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 38. Schreiben Richard Bayhas and das Ministerium für politische Befreiung Baden-Württemberg vom 18.01.1947.

  24. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 116. Klageschrift der Spruchkammer Vaihingen-Rohr im Verfahren Franz Deyles vom 20.01.1948.

  25. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 123. Erklärung Franz Deyles an die Spruchkammer Stuttgart vom 29.01.1948.

  26. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2, 243. Urschrift des Spruchkammerurteils zu Franz Deyle vom 15.09.1948.

  27. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Abschrift des Schreibens Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an Erich Dessauer vom 06.10.1939.

  28. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Antrag des Rechtsanwalts Hugo Fischer auf Einstufung Deyles als Mitläufer an die Spruchkammer Stuttgart vom 15.09.1948.

  29. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Schreiben Amtsgericht Hechingen an Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG; vom 20.06.1940. Geschäftsnummer 173/15.

  30. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Schreiben des NSDAP-Kreisamtsleiters Simmendinger an Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG vom 02.11.1939.

  31. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an das Bürgermeisteramt Hechingen vom 12.10.1939.

  32. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an das Gaurechtsamt Stuttgart vom 19.10.1939.

  33. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 902/20 Bü. 79087 Teil 2. Schreiben Franz Deyle i.A. Weinbrennerei Jacobi AG an Fritz Eißler vom 19.07.1940.

  34. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): EL 904/2 Bü. 985. Interniertenkarteikarte Franz Deyle.

  35. Staatsarchiv Ludwigsburg (StAL): StAL: EL 902/20 Bü. 79087 Teil 1, 285-287. Spruch der Zentral-Berufungskammer Ludwigsburg gegen Franz Deyle vom 25.02.1950.

  36. Stadtarchiv Reutlingen (SAR): Einwohnermeldeamtskartei. Eintrag Franz Wilhelm Gottlieb Deyle.

  37. Stadtarchiv Tübingen (SAT): C 70/66 National-Liste des Franz Deyle vom 19.08.1929.

  38. Stadtarchiv Tübingen (SAT): C 70/66 Schreiben eines Herrn Gessler an die Stadtverwaltung Tübingen vom 25.05.1964.

  39. Stadtarchiv Weil der Stadt (SWdS): Eintrag ins Heiratsregister Franz Deyle und Klara Mathilde Acher 1933.